Donnerstag, 18 Juni 2020 09:42

Starkregen über Berenbostel

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Am späten Dienstagnachmittag zogen dicke Wolken über Berenbostel und sorgten für einen Starkregen mit bis zu 35 L pro Quadratmeter und pro Stunde. Da die Kanalisation den Wassermengen irgendwann nicht mehr gewachsen war, liefen zahlreiche Keller und Tiefgaragen voll. Die Feuerwehr Berenbostel rückte aus und begann an einigen Einsatzstellen die Keller leer zu pumpen. Aufgrund der Vielzahl an Einsatzstellen wurden kurze Zeit später die Ortsfeuerwehren Heitlingen, Stelingen, Meyenfeld und Osterwald o.E. zur Unterstützung nach Berenbostel alarmiert.

An einigen Einsatzstellen stand das Wasser über einen halben Meter hoch, so dass auch die größeren Pumpen zum Einsatz kamen. Häufig reichten jedoch Tauchpumpen oder Wassersauger, da der Regen nachgelassen hatte und die Keller und Tiefgaragen nach und nach von allein wieder leerliefen, so dass die Feuerwehr beim Eintreffen nicht mehr tätig werden musste. Teilweise musste die Feuerwehr auch nicht mehr tätig werden, weil die Nachbarn bereits mit viel Engagement geholfen hatten.

Teilweise kam es zum Wassereintritt in die Gebäude, weil Abflüsse nicht gereinigt wurden, Rückschlagventile defekt waren oder sie dem Druck nicht standhalten konnten oder Absperrorgane fehlten, um das Haus von der Kanalisation abzuschotten. Da damit zu rechnen ist, dass in den kommenden Jahren die Starkregenereignisse zunehmen werden, sollte jeder Eigentümer prüfen, ob eine Instantsetzung oder Erweiterung der Einbauten sinnvoll ist.

Während der Abpumpmaßnahmen wurden zwischendurch noch Kräfte zu zwei Brandeinsätzen gerufen. In einer Wohnung hatte ein Rauchwarnmelder ausgelöst und in der Ratsschule tönte ebenfalls eine Signalanlage. Bei beiden Einsatzstellen konnte schnell Entwarnung gegeben werden, weil kein Feuer feststellbar war. Die Signalanlage in der Ratsschule wies aber auf einen Wassereinbruch hin, so dass hier dann abgepumpt werden musste.

Zeitweise waren bis zu 80 Personen bei über 30 Einsätzen in Berenbostel im Einsatz. Nach über sechs Stunden konnten gegen Mitternacht die letzten Einsatzkräfte einrücken und zu ihren Familien zurückkehren.

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